Sports & Politics

Deutsche Spielerinnen besuchen Holocaust-Gedenkstätte:

Persönlichkeitsentwicklung und sportlicher Ehrgeiz

Klare Standpunkte hat die Deutsche Frauenfußball-Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg nicht nur in Bezug auf sportliche Leistung und Erfolg. Bereits im Style PASS-Interview, gab sie Einblicke in ihre Vorstellungen, über das Sportliche hinaus, dem Team und den einzelnen Spielerinnen auch auf einer persönlichen Ebene Raum zum Wachsen zu geben.

Persönlichkeitsentwicklung“ heißt Voss-Tecklenburgs Zauberwort. Nun besuchte sie mit deutschen Spielerinnen die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Voss-Tecklenburg, die bereits Auschwitz besucht hat, sagt: „Wir dürfen Antisemitismus, Ausgrenzung und menschliches Fehlverhalten einfach nicht tolerieren.“ Die Bundestrainerin hatte den Besuch mit einigen Spielerinnen bewusst in den Tagesplan am Rande der EM-Qualifikationsspiele eingebaut, da die „Persönlichkeitsentwicklung oft auf der Strecke“ bleibe.

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Style PASS findet die Linie von Voss-Tecklenburg richtig, Fußball mit gesellschaftlichen Fragestellungen zu verbinden. Dass die jungen Spielerinnen, über den Schul-Geschichtsunterricht hinaus sich mit Diskriminierung und Faschismus auseinandersetzen, kann eine Inspiration für ihre Generation sein.

Dabei sollten wir aber nicht vergessen, findet Style PASS, dass die deutsche Frauennationalmannschaft schon jetzt für Diversität, Toleranz, Cleverness und last but not least überzeugende sportliche Leistung steht – und das ist Verdienst der jungen Frauen aus sich selbst heraus!

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