Sports & Politics

Es kommentiert Style PASS-Herausgeberin Eva Britsch

Nutriscore und freii-App

Für alle Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Jugendliche in Deutschland, die in der Lage sind, Small Talk am Marktstand zu vollziehen und im Supermarkt zwischen Gemüse und Gummibärchen zu unterscheiden, hat Style PASS schlechte Nachrichten: Die komplette Volksverblödung setzt weiter ein, vorangetrieben von medizinischen Gesellschaften und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG).

Style PASS weiß mehr!

Ach ja, das waren schöne Zeiten, als Kinder noch Fußball spielten und nicht am Handy herumhingen. Waren das noch schöne Zeiten, als Menschen noch in der Lage waren, ein Spiegelei zu braten.

Diese Zeiten sind nun offenbar vorbei!

Diabetes, gerade als Folgeerkrankung von Übergewicht, kostet Vater Staat immense Summen! Nun sind auch die Ärzte überfordert und fordern mitunter die Einführung eines so genannten „Nutriscores“. Auf einer Farbskala von grün, über gelb bis rot, sollen Verbraucher eine Einschätzung vermittelt bekommen, ob ein Lebensmittel nun überdurchschnittlich viel Fett oder Zucker enthalten könnte.

Tolle, Idee, doch könnte der geneigte Bürger+inn vielleicht einfach mal auf die Zutatenliste schauen? Machen ja auch manche!

Weiter mit der "freii"-App, die wurde nun vom BMG irgendwie unterstützt. Diese App soll Kinder und Jugendliche zu ihrem Medienkonsum sensibilisieren und diesen bestenfalls reduzieren, denn auch deutsche, staatliche Schulen scheinen überfordert – in den Pausen werde auf Facebook, Insta, und sonst wo rumgehangen. Die eine oder andere Paracetamol-Challange garniert den Digital-Konsum: Das in größeren Mengen leberschädliche und ohne Rezept verkäufliche Schmerzmittel wird auf Instagram offenbar zum Kräftemessen benutzt, ist innerhalb der Präsentation der freii-App zu hören.

Dabei sollten die Pausen dazu dienen, dass die Kids rumtoben, Stress abbauen und auch mal miteinander reden! Das ist auch ein Problem für die Lehrer+innen, die nach den Pausen gestresste Kinder in den Klassenraum zurück kriegen.

Nun könnte man denken, das Problem ließe sich lösen, indem einfach der Handygebrauch verboten wird, doch Style PASS denkt hier offenbar zu einfach. Auf Nachfrage bei Prof. Hendrick Streeck, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, lächelt dieser säuerlich und verweist darauf, dass Schulen und Bildung Sache der Kommunen seien.

Stimmt, doch könnte die Regierung einfach eine (Bundes-)Richtlinie verabschieden!

Will sich da jemand eventuell nicht mit der Digital- und Elternlobby anlegen? Können Eltern doch gemeinhin genau entscheiden, wann ihr Kind einen Facebook-Zugang haben darf und unterstützen Klassendenken auf dem Schulhof im Regelfall noch mit dem Kauf des neuesten iPhones. Allerdings haben manche Schulen als Notmaßnahme schon ein Handyverbot ausgesprochen, konkrete Zahlen, wie viele Schulen in Deutschland das bereits sind, weiß Style PASS nicht.

Doch die Zahl wäre wichtig, um eine Entscheidung für eine Bundesrichtlinie zu begründen! Streeck interessiert die aber offenbar auch nicht!

Style PASS hat genug von dem Schwachsinn und appelliert an den gesunden Menschenverstand – egal ob im Supermarkt oder auf dem Schulhof!

 

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Es kommentiert Style PASS-Herausgeberin Eva Britsch

Flippern mit Infantino

Die Welt steht kurz vor dem Kollaps: Klimawandel, Russland-Ukraine-Krieg, seit Jahrzehnten keine Befriedung im Nahen Osten, Verschärfungen bei den Sozialleistungen in Deutschland auch unter sozialdemokratischer Regierungsbeteiligung, Trump zündelt im Iran und die WM in den USA, Mexiko und Kanada steht kurz bevor.

Da sollte man doch denken, FIFA-Boss Infantino ergreife die Gunst der Stunde, den Spitzensport zu nutzen, zur Völkerverständigung beizutragen, doch stattdessen flippert er, um zum baldigen Armageddon beizutragen!

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