Sports & Politics

Erfolg für nackte Brüste

Gendern mit und ohne Badeanzug

Die Debatte um nackte Brüste in Berliner Bädern ging durch die Medien - zwischen großer Begeisterung für genderfreie Denke bis hin zu Ironisierung über dieses Ansinnen war in der öffentlichen Debatte alles dabei. Nun also: „Das Schwimmen 'oben ohne' ist für alle Personen gleichermaßen erlaubt“, so eine Sprecherin der Bäderbetriebe.

Zuvor hatte eine Frau Beschwerde bei der Landesstelle für Gleichbehandlung eingereicht, weil sie nicht wie andere, also Männer, „oben ohne“ in einem Berliner Schwimmbad schwimmen durfte.

Nach einer Beschwerde bei der Ombudsstelle hatte die Justizverwaltung mitgeteilt, dass "das Schwimmen mit freiem Oberkörper auch für weibliche Personen beziehungsweise für Personen mit weiblich gelesener Brust künftig möglich sei".

Die Haus- und Badeordnung der Bäderbetriebe hatte auch bislang keine geschlechtsspezifische Festlegung getroffen. Dort ist nur das Tragen "handelsüblicher Badekleidung" vorgeschrieben.

Style PASS findet: Die Beschwerde der Frau erscheint nachvollziehbar. Warum sollen Frauen ihre Brust mit einem Bikini oder Badeanzug verdecken, wenn Männer ihre Brustwarzen fröhlich zur Schau stellen dürfen?

Klar, die weibliche Brust hat in der Tat mehr drauf, als die männliche, dient sie doch beispielsweise der Aufzucht von Babys und ist im Gegensatz zur männlichen Brust stärker sexualisiert. Aber, alle Frauen, die keinen Bock auf zu viel Freizügigkeit haben, können ja nach wie vor zum Badeanzug greifen.

Nicole Billa ist ein As für Hoffenheim

Mit gefletschten Zähnen

Auf dem Felde unbesiegt? Zu Hause galten die Wölfinnen vom VFB Wolfsburg um ihre Leaderin Alexandra Popp als unschlagbare Macht. Jetzt hat es die Doppelmeisterinnen im Fußball, Meisterschaft und Pokal, denn doch erwischt. Die Spielerinnen von der TSG Hoffenheim machten es ihren männlichen Kollegen vor, als sie in Wolfsburg mit 2:1 siegten.

Das Bild zeigt Nicole Billa auf der Hoffenheim-Homepage

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