Sports & Politics
Gefeuert?
Eine letzte Machtdemonstration? Nun musste Infantino-Kritiker Kevin Lamour den Hut nehmen.
Degradiert sich FIFA-Boss Infantino gerade selbst zur Witzfigur? Style PASS meint: Es deutet aktuell einiges darauf hin. Denn statt Kritik zuzulassen und andere Verbände, Funktionäre und Fans bei seinen Entscheidungen mitzunehmen, hat der jüngste - inzwischen zwar zurückgenommene - Vorstoß von FIFA-Boss Infantino, die Rechte an FIFA Turnieren an private Investor*innen zu veräußern, für reichlich Kritik gesorgt.
In den eigenen Reihen machte als einziger der Betriebsdirektor Kevin Lamour den Mund auf, er habe sich von seinem Chef getäuscht gefühlt, sprach sogar von "Verachtung und Einschüchterung", die den FIFA-Mitarbeiter*innen zuteil würde.
Nun bestätigte die FIFA, dass die "Arbeitsbeziehung zwischen der FIFA und Kevin Lamour in seiner Funktion als Chief Operating Officer der FIFA am 17. August 2026 beendet" worden sei.
Style PASS meint: Herrje, auch Spitzenfunktionäre sollten Kritik zulassen können, gerade, wenn sie offenbar daneben gelangt haben. Ob die Trennung von Lamour das Ansehen von Infantino in der jetzigen Situation steigern wird? Wohl eher fraglich.
