Sports & Politics
Aus für ein Luxusproblem
Das DFB-Team, früher mal deutsche Fußballnationalmannschaft genannt, ist ein Luxusproblem inmitten einer immer weiter auseinanderdriftenden Gesellschaft. Nun gab`s das verdiente Aus bei der WM!
Die deutschen Jungs hätten sich wie „Cowboys“ aufgeführt, die versuchten ein „Rind einzufangen“, pointierte 11FREUNDE-Chefredakteur Philipp Köster spitz zum Aus gegen Paraguay. Style PASS spitzt weiter zu: Wir wollen hier ja nun nicht noch die Cowboys beleidigen!
Denn: Im Land der Cowboys führten sich die deutschen Jungs eher wie Weicheier auf. Kühlpacks in der Trainingskleidung, damit die Nagelsmann-Boys nicht zu sehr schwitzen mussten, beim Spiel gegen Paraguay fehlte der unbedingte Siegeswille und nicht mal die viel beschworene Aura von Manuel Neuer war mit den Digicams einzufangen.
Da könnte man meinen, die Boys hätten wenigstens jenseits des Platzes performt, doch statt den angereisten WM-Fans Autogramme zu geben und ein bisschen zu plaudern, tippten die Jungs doch lieber an ihren Smartphones herum.
Überhaupt: Wofür steht die Nationalelf noch?
Eigentlich nach wie vor für Leistung und sportlichen Erfolg! Doch das ist schwierig zu vermitteln, wenn einerseits ein laffes Spiel geboten wird, anderseits die Gesellschaft, die die Mannschaft repräsentieren soll, immer weiter auseinanderdriftet. Gerade lenken immer neue Sparvorschläge von wichtigen, progressiven Reformen ab. Natürlich ist es da zu viel verlangt, dass sich die Spieler politisch positionieren, aber ehrlicher Leistungswille wäre von den Spitzenverdienern schon zu erwarten gewesen.
Mit der WM-Teilnahme hat sich am Ende niemand einen Gefallen getan. Da wäre eine Absage an die Gastgeberländer und ein Bekenntnis zu „Peace“ seitens des DFB die bessere Wahl gewesen, um den Spielern das peinliche Rumgeeiere zu ersparen.
Style PASS meint: Ein verdientes Aus für ein Luxusproblem!
