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Smiley Miley

Stell Dir vor, dass es ein Mädchen gibt. Ein Mädchen, hübsch und selbstbewusst, mit einer Ausstrahlung wie die untergehende Sonne über den Hügeln Kaliforniens. Sie trägt zerrissene Shorts und Cowboyboots, trägt ihre Haare lässig-zottelig, steigt auf die Kühlerhaube eines Autos, hüpft auf ihr herum und fängt an „Party in the USA“ zu singen, mit einer Power, die sie ihren Stimmbändern entlockt, dass man denken könnte, sie wollte, dass ihr Song  von der Ost- bis zur Westküste in alle Wohnzimmer dringt, die Bewohner ihr Radio ausschalten und stattdessen zu ihrem Song mittanzen.

Dieses Mädchen gibt es wirklich: Sie heißt Miley Cyrus.

Die beschriebene Szene ist keinem Märchenbuch entnommen, sondern beschreibt ihr Musikvideo zu „Party in the USA!“

Dass die kleine, 1992 geborene Miley, mal eine ganz Große in Amerikas Pop-Country-Musikszene wird, scheint ihr in die Wiege gelegt. Ihr Vater ist der Country-Musikers Billy Ray Cyrus, ihre Mutter die Filmproduzentin Letitia Jean „Tish“ Cyrus – von ihnen wird ihr der Name Destiny Hope Cyrus gegeben.

Destiny = Die Vorbestimmte, Hope = Die Hoffungsvolle!

Die Kombination aus beiden Namen scheint ihr viel Glück gebracht zu haben, denn schon als Kleinkind lächelt Miley viel, und so wird aus ihrem Kosenamen „Smiley“ schnell „Miley“.

Miley hat ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Ziele und ihre eigenen Stil, mit dem sie durch‘s Leben und Showbizz zieht: Sie macht immer den Eindruck, jeder Herausforderung und Bühne gewachsen zu sein – und was andere Leute von ihr denken, scheint ihr am Allerwertesten vorbei zu gehen.

Kurzum: Aus dem einstigen Disney-Star „Hannah Montana“ ist eine ernst zu nehmende Künstlerin geworden, die Evergreens, vergessene Songs und eigene Kompositionen mit ihrer charismatischen, leicht rauchigen Stimme mit so viel Präzision und Nachdruck versieht, dass man denken könnte, die Zeilen hätten nur darauf gewartet, von Miley entdeckt und besungen zu werden.

Starke Frauen prägten dabei Mileys Weg: Ihre Patentante, die geniale Singer-Songwriterin Dolly Parton, beriet sie auch karrieremässig. Hier und da wurde über die Beziehung zu ihrem Vater spekuliert, der gleichzeitig ihr Manager ist: Zu viel Ehrgeiz, zu viel Erwartungsdruck, der auf die talentierte Miley projiziert wurde?

Sie hatte ihre rebellischen Phasen, zeigt viel bis sehr viel Haut, über Kiffen wurde spekuliert und warum sie ihre lange Mähne gegen einen blond gefärbten Kurzhaar-Pixie eintauschte, verstand nicht jeder.

2020 erschien ihr Studioalbum Plastic Hearts, und sie coverte viele Rock-Klassiker von Künstlern wie The Cranberries, Blondie oder Stevie Nicks.

Cyrus verbindet Pop mit Tradition, traditionellen Country mit Trash, Trash mit Herz und gesellschaftspolitischer Message.

2008 gründete Miley Cyrus zu Ehren ihres verstorbenen Großvaters Ron Cyrus die Benefiz-Organisation The Pappy Cyrus Family Foundation, die sich um sozial benachteiligte US-Familien kümmert.

Cyrus lebt seit 2014 vegan und wirbt für diesen Lebensstil – von PETA wurde sie zur „Sexiest Vegetarian“ gewählt.

Style PASS wünscht Smiley Miley weiter gute Songs und vor allem eines: Bleib` so, wie Du bist!

Der Ball ist rund, ein Buch ist eckig

Dieser Mann schreibt, wie er als Aktiver spielte: Intelligent, zielstrebig, an der Sache orientiert; so sehenswert sein Fußballspiel war, so lesenswert ist sein Buch „Das Spiel - die Welt des Fußballs“. Die Rede ist von Philipp Lahm, der bei den Bayern eine große Zeit hatte und die Nationalmannschaft 2014 als Kapitän zur Weltmeisterschaft führte. Konsequenterweise wurde er zum Ehrenspielführer ernannt.

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