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Die Prinzessin und das Biest
Darf man als journalistisches Medium darüber reden, welche Rolle Frauen bei den Taten des mathematisch begabten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatten? Angesichts immer neuer Details um das Netzwerk rund um Epstein, versucht Style PASS eine etwas andere Sicht auf den Skandal.
Style PASS meint: Die Frauen aus der Epstein-Welt dürfen nicht raus aus der Gleichung genommen werden. Und: Wer sich nach seinem Suizid nun teilweise versucht auf recht absurde Art und Weise rauszureden, ist schon beachtich.
Auch Kronprinzessin Mette-Marit aus Norwegen wusste Bescheid!
Fangen wir doch mit der Blondine aus Skandinavien an. Die war mehrere Jahre eng mit Epstein befreundet. Nach Publikwerdung der Epstein-Akten versuchte sie sich in einem Pressestatement rauszureden, habe sie seinen "Hintergrund besser prüfen müssen". Doch der Mailverkehr zeigt, dass sie Epstein googelte und ihm schrieb, dass es "nicht gut für ihn aussehe". Da war Epstein bereits 13 Monate im Gefängnis wegen Sexualstraftaten gewesen und es gab genug Presseberichte dazu.
Doch "Mette Minus", wie einige Studienkolleg+innen sie wegen ihrer schlechen Studienleistungen einst nannten, ist des Lesens und Schreibes mächtig, meint Style PASS. Jedenfalls reichten ihre Englischkenntnisse, um mit Epstein rumzuflirten und ihm klar zu machen, dass "Skandinavierinnen besser für die Ehe" seien. Mehrere Tage machte sie Urlaub in Epsteins Villa in Florida. Es entstanden Bilder von ihr auf seinem Sofa.
Ob Epstein diese Bilder auch nutzte, um seine Reputation zu steigern, etwa bei dubiosen Geschäften und der Anwerbung von Frauen, weiß Style PASS nicht!
Dann kommen wir zur "Executive Producerin", wie sie sich selbst nannte, von Epsteins Leben, seiner Zuhälterin Ghislaine Maxwell. Die Tochter des Medientycoons Robert Maxwell. Der ertrank 1991 im Wasser, nachdem heraus kam, dass er die Renten seiner Mitarbeiter+innen veruntreute. Man geht von Suizid aus. Die ist nach dem Tod von Papi an einen extravaganten Lifestyle gewöhnt und Ghislaine findet nach ihrem Umzug nach New York in Epstein jemanden, der in der Liga mitspielen kann.
Nun sitzt sie wegen ihrer Liebe zum mittelmäßig attraktiven Epstein im Knast!
Selbst verschuldet, meint Style PASS. Epstein beendet die Beziehung zur cleveren Ghislaine irgendwann, vielleicht ist sie ihm einfach zu alt? Ghislaine, durch ihre Familie seit frühester Jugend geschult, zu Netzwerken und seriös aufzutreten, schleppt Epstein zum Teil deutlich minderjährige Mädchen an. Diese soll sie mit empathischem Getue und tollen Honoraren für Massagen geködert haben. Teilweise soll Ghislaine beim Missbrauch anwesend gewesen sein.
Eine perfide Masche, denn junge Frauen vertrauten der seriös auftretenden Maxwell offenbar schnell!
Hauptsache Epstein, der sich auf Flügen mit seinem "Lolita Express" bis zu alle 20 Minuten einen von der Palme gewedelt haben soll, kommt auf seine Kosten. Das Band zwischen den beiden scheint eine emotionale Abhängigkeit seitens Maxwell zu Epstein zu formen, und solange Ghislaine nur mit ihm auf New Yorker Promipartys den Begleitservice spielen darf, scheint die Welt für die fragwürdige Frau in Ordnung zu sein.
Bilder zeigen sie mit Epstein auch mit Melania Trump und dem jetzigen Präsidenten der USA. Man kenne sich natürlich nicht, log Melania. Doch nach Bekanntwerden der Mails zeigt sich, dass Melania Ghislaine mit "Dear G" anschrieb und sie für ihr tolles Aussehen in Pressestrecken lobte. Ist der "G-Punkt" offenbar nicht nur der Begriff für irgendwelche weiblichen Körperregionen, die "Frau" zum Orgasmus animieren, sondern auch die Anrede für Leute, die man "nicht kennt".
Auch zum Verhältnis zwischen Melania und Epstein gibt es inzwischen einige interessante Vermutungen. Doch auch diese sind natürlich alle falsch und erlogen. Journalisten wird dann schon mal mit Milliardenklagen von Trump gedroht, insofern erspart Style PASS das den Leser+innen.
Auch, dass manche der "Opfer" (volljährgig) für ihre Dienste an Epstein saftige Honorare für die Prostitution bekommen haben, wird hier und da unter den Tisch fallen gelassen.
Indes: Dass man sich nicht in "sloppy Outfits" auf dem Sofa eines Sexualstraftäters fotografieren lassen sollte, wenn man irgendwann mal Königin werden will, hätte Mette-Marit klar sein müssen. Noch halten die Norweger+innen an ihrem Königshaus fest, doch in Umfragen sind die Sympathiepunkte stark nach unten gesackt.
Style PASS meint: Viele der jetzt namentlich bekannten Frauen waren Teil des "Systems Epstein", weil sie sich von der teilweise offenbar originellen Art Epsteins beeindrucken ließen. Sowie Geld und Luxus! Natürlich darf es gerade im Hinblick auf Vergewaltigungen, sexuelle Belästigungen und dem Missbrauch von Minderjährigen nicht zu einer Schuldumkehr kommen, doch die Frauen, die das "System Epstein" mittrugen, sollten nicht aus der Gleichung raus gelassen werden, meint Style PASS!
Apropos: In den Epstein-Akten tauchen auch die kickenden "Gentleman" Franck Ribéry und Karim Benzema auf. Ribéry, schon einmal wegen Sex mit einer Minderjährigen vor Gericht, kickt seit 2022 nicht mehr. Das damalige Opfer hat den Fame rund um ihre Person clever genutzt und sich in deutlich konservativeren Outfits inzwischen zu einem Filmsternchen gemausert.
Soweit, so unerfreulich, meint Style PASS!
