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Toni Kroos zickt gerne und viel

Beleidigte Leberwurst

Toni Kroos, der viel Wert auf seine Frisur legt, fühlt sich gut. ­ Es war ein hartes Stück Arbeit, denn über weite Strecken schienen die Reds die stärkere Mannschaft zu sein. Das hatte nach dem Spiel den ZDF-Reporter Nils Kaben veranlasst, Herrn Kroos eine entsprechende Frage zu stellen. Das aber war Majestätsbeleidigung. Denn vom Fußball-Olymp herab brach der Kicker das Interview ab mit den Worten „schlimm, ganz schlimm“.

Journalisten sind lästig. Style PASS weiß ein Lied davon zu singen, wenn etwa Anfragen nicht, oder abschlägig oder substanzlos beantwortet werden. Politiker neigen ebenfalls dazu, Unangenehmes wegzudrücken: „Keine Zeit“, „schwebendes Verfahren“ oder „das ist eine falsche Fragestellung“ sind gängige Ausflüchte. Auch (vorwiegend weibliche) Showstars, die existenziell auf mediale Bekanntheit angewiesen sind, verweisen gerne dann hochnäsig auf den Schutz ihrer Privatsphäre, wenn ihnen irgendetwas nicht passt. Doch Nichtbeachtung wäre tödlich für die Karriere!

Zurück zu Toni Kroos. Bei Real darf er noch seine Qualitäten als Mittelfeld-Lenker ausspielen. In der Fußball-Nationalmannschaft hat sich sein eher bedächtiger Stil überlebt, dort wird er nicht mehr gebraucht. Doch er verdient gut und wir hoffen, dass er fürs Alter ein paar Spargroschen zurücklegt. Denn soeben hat der NDR eine erschreckende Statistik vorgelegt. Demnach sind etwa 25 Prozent der Fußballprofis bei Karriere-Ende pleite, zehn Jahre später sogar die Hälfte. Die Hybris, auch von Geschäften viel zu verstehen, mag dabei eine Rolle spielen, fehlerhafte (manchmal betrügerische!) Beratung eine andere. Auch im Tennis sind solche Fälle bekannt, der Schwede Borg oder der Deutsche Becker gehören in diese bedauerliche Kategorie. Nachgedacht wird übrigens seitens der DFL und der Spielergewerkschaft über eine Zwangsabgabe der Profis für einen Rententopf als Altersvorsorge. Gute Idee, findet Style PASS.

Style PASS zitiert: Der ukrainische Botschafter hat neulich den Begriff „beleidigte Leberwurst“ auf Bundeskanzler Scholz gemünzt. Auf Toni Kroos passt der besser, findet Style PASS.

Style PASS wünscht Almuth Schult Good Luck

Die beliebte Torhüterhin traut sich was!

Der Ex-Fußball-Spitzenfunktionär Dr. Theo Zwanziger hatte es vor Kurzem noch orakelt: Die deutsche Frauenfußball-Bundesliga sei unattraktiv, deutsche Spielerinnen schauten sich im Ausland nach Karriere-Optionen um.

Bild: Style PASS

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